16,69

Letzte Woche habe ich in Waldenfels mein bisher bestes Ergebnis erzielt: 534 Punkte, das ist ein Schnitt von 16,69 Punkten pro Ziel. Alle Ziele auf den ersten Schuss, dreimal im Center, achtmal im Kill, doch einundzwanzigmal nur am Körper.

Einige Tage später bin ich auf einen Schnitt von 15,12 zurückgefallen. Dabei war ich öfter im Center (5x) und öfter im Kill (15x) als beim 16,69-Ergebnis, freilich mehrmals erst auf den zweiten oder gar dritten Schuss.

Ich erkläre mir diese Ergebnisse so: Ein guter Schuss gelingt mir öfter als vor einigen Monaten, doch mangelt es nach wie vor beträchtlich an Konsistenz.

Mein größtes Verbesserungspotential orte ich in den letzten Momenten des Ablaufs: Stand, Griff, Vorauszug und Auszug scheinen ziemlich standardisiert. Zu unbeständig ist jedenfalls der Anker und der Ablass zum richtigen Zeitpunkt.

Was steht also an?

1. Für die richtige Position des Ellbogens der Zughand und für die Position der Zughand an der Wange muss ich ein klareres, gleichmäßig wiederkehrendes Gefühl entwickeln.

2. Ich lasse oft zu schnell ab. Im Anker muss ich mir mehr Zeit zur Konzentration auf den Zielpunkt nehmen.



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Dieser Bär steht auf etwa vierzig Meter in einer Senke.

Um ins Kill zu kommen muss ich mit meiner 53 lbs-Widow und meinen 250iger Carbon Express Heritage das rechte Auge anvisieren.

Das unangenehmste Ziel ist der Bär nicht. Zu hoch / zu tief schieße ich öfter auf liegende Stücke. Dabei habe ich jüngst einen Pfeil eingebüßt (Steinschuss).


Nockpunkt